Podiumsdiskussion


Eine Produktion des © NDR


Kommentare (42)

  1. עיתונאי מומחה אחים הרב לוי הישרדות

    über was zu schreiben was eigentlich keine Worte hat ? Sehr oft stand ich genau vor diesem Problem… mein Lebenslauf, es ist eher ein Hürdenlauf der Extreme; Kinderheim schwerer Missbrauch; meine erste „Kinder Freundin“ dort auf der Flucht verloren vor meinen Augen ertrunken; meine erste große Jugendliebe einige Tage nach einem Überfall gestorben; meine erste Ehefrau wurde mit zwei unserer Kindern ermordet; dem Anschlag entkam ich nur knapp. Dann der Krieg mit all seinen Seiten und ein Vernichtungslager mit Folter und all diesen Dingen. Nein es hat noch kein Ende. Anfang des neuen Jahrtausend HIV positiv… während einer OP eine infizierte Blutkonserve bekommen. Hinzu kämen noch ach so feine Mitmenschen die einem das Leben schwer mach(t)en, ja und ich bin auch noch ausgerechnet überzeugt jüdisch glaubend. — Das war jetzt so „nur“ der grobe Verlauf. Hilfen ? Klar der gibt es viele und die meisten würde ich sagen sind eher egal sie bringen kaum was. Psychologie ? Gibt es auch viele und viele schlechte; viel Irrtümer wie Schwule und Lesben die ja als krank eingestuft waren oder behinderte Menschen usw usw. Hinzu oft Medikamente die aus einem etwas machen was man nicht ist. Sie gehen die Probleme kaum an und wenn dann oft mit den absurdesten Wege. Blödsinn der schon Menschen umgebracht hat. Freunde ? Mit der Zeit ganz ganz ganz wenige und ganz ganz ganz viele Mit(un)menschen die dir das Leben immer wieder und wieder schwer machen. Garantiert. Wie sage ich oft der Krieg kommt nach dem Krieg. — Heute jetzt und hier … Depressionen nee, da bin ich längst durch. Ich bin Lebensfroh trotz manchmal sehr extremer Belastung. Hinzu der Fakt mein AIDS ist immer noch tödlich und mehr und mehr kriege ich dass zu spüren. Dennoch… weiter machen immer weiter, durchhalten. Nicht aufgeben. … dann schaue ich zu dieser Stiftung. Ok nützliche Sache doch was bringt sie frage ich mich ? Ich habe schon salopp Dreck gefuttert und niemand gab einem Hilfe oder Geld oder was auch immer. Man geht da durch und dann diese Stiftung. Klar was Frau Enke erlebte war hart und ich möchte nicht das man das Leid mit anderem Leid vergleicht. Eine Stiftung aus dem ganzen Leid gemacht ok. Aber warum das Geld zu jenen geben die salopp eher nicht so viel bringen ? Es erinnert mich an Brasilien. Ach was warb da eine Organisation was man alles helfe. Vor Ort in Rio de Janeiro nur eine Seifenblase aber die Organisation bis heute in Ruhm und Ehre. Irre Welt. Für das was man im Monat spenden sollte kauften wir viel Essen und sinnvolle Sachen und verschenken sie an die vielen Armen. Die waren froh, echte Hilfe, echt was getan.

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  2. Patricia

    Ich konnte es ja leider nicht direkt sehen, gut dass es die Mediathek gibt!!
    Robert, du bist und bleibst unvergessen. Ich seh dich heute immernoch auf dem Spielfeld bei hannover… Du bist immer irgendwie präsent. Ich denke soooo oft an dich. Und auch wenn dein Tod furchtbar war und ist, trug er doch dazu bei, dass heute anders mit Depressionen umgegangen wird. Und dafür danke ich DIR. Und Teresa. Was eine starke Frau, unglaublich. Ich frage mich,woher sie die Kraft nimmt. Auch ihr kann man nicht genug danken, für das, was sie seit seinem Tod geleistet hat, gegen diese Krankheit, an der auch ich seit 2003 leide.
    Es gibt immernoch gute und schlechte Tage, man kämpft jeden Tag aufs neue.
    Aber mittlerweile weiss ich für mich, es lohnt sich zu kämpfen. Und ich hoffe,ich gewinne.
    Teresa, ich wünsche dir und Leila alles alles von Herzen Gute. Es war so schön, dich lächeln und lachen zu sehen!!
    Robert, machs gut oben im Himmel, pass auf Lara und deine Lieben hier unten auf und du fehlst …

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  3. E.Helmke

    Ich weiss, was es heißt DEPRESSIV zu sein. habe5Suizidversuche hinter mir aber leider nie geklappt. Das Leben ist eins der Schersten

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    • עיתונאי מומחה אחים הרב לוי הישרדות

      5 Suizid Versuche … warum ? Warum willst du etwas beenden wa Inn und Zweck und Wert hat ? Klar die liebe Gesellschaft uvm. wird dir was ganz anderes agen oder antun und icher hast du einige Extreme durch. Aber du hast all das Übel überlebt. Mach doch was draus. Was nutzt du dir oder anderen wenn du tot bist ? MIr sind deine wenige Worte hier „wertvoller“ als Fachgerede von irgend einem Psycho Doktor der sein Wissen aus Bücher hat und von dem was der da hat keine Spur Ahnung hat.ö

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  4. Hans-Jürgen Krüger

    Liebe Frau Enke,
    als selbst Suizid-Betroffener… mit Hoffnung versehen: Wenn ein Prominenter Suizid begeht – so schlimm das für die hier bleibenden ist – es gibt eine kleine Chance, dass die sog. „Öffentlichkeit“ dann auch mehr Anteilnahme zeigt. Und mehr Verständnis? Das heimtückische an dieser Erkrankung ist ja die Stigmatisierung die die Betroffenen erfahren – weil es ihnen schwer gemacht wird, diese Erkrankung zu haben. Dabei ist es schlimm genug für den Depressiven selbst!
    Und es gäbe so viele Hilfe. Und wieder heimtückischer Teil der Erkrankung: wenn Betroffene keine Hoffnung mehr haben – das Ergebnis ist, was wir Nachbleibenden erleben müssen… Liebe Frau Enke, möge es Ihnen gelingen, auf diesem Kurs zu bleiben und somit nachträglich noch etwas Gutes für Ihren Mann und alle anderen Depressiv-Kranke zu bewirken.
    Hans-Jürgen Krüger

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  5. depress

    Liebe Teresa,

    vor 5 Jahren sass ich geschockt vor dem Fernseher. ..Zu diesem Zeitpunkt kämpfte ich bereits 3 Jahre gegen diese heimtückischen Krankheit. ..Damals konnte ich es voll verstehen und nachvollziehen , warum Robert diesen Schritt ging… Seitdem lässt mich Eure Geschichte nicht mehr los…

    Teresa, ich bewundere Dich für deine Stärke und deinen Mut, denn Du seither hast….

    Robert hat dich ganz sicher sehr geliebt. .. Genau dafuer. ..

    Leider musste ich feststellen, dass Depressionen immer wiederkehren und jedes Mal schlimmer… Deppressionen bedeutet jeden verdammten Tag zu kämpfen nur schwindet die Kraft und Selbstwertgefühl von mal zu mal….

    Deine Arbeit ist wichtig, liebe Teresa …DANKE dafuer

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  6. Uwe

    Ich bin seit Robert`s Tod an jedem Todestag am Stadtion gewesen und und denke auch sonst sehr of an ihn. Er war ein sehr guter Tortwart aber was mir noch sehr viel wichtiger war und ist, ist wie er als Mensch gedacht, gehandelt und gefühlt hat und wie er zu seinen Mitmenschen gewesen ist.
    Davon abgesehen finde ich es sehr gut, wie sich Teresa Enke für dieses nicht ganz einfache Thema einsetzt und hilfebdürtige Leute unterstützt. Es ist wichtig darüber zusprechen und nicht zu denken, dass man nicht erhört wird, wenn man dazu steht, dass man unter Depressionen leidet.
    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alle Kraft der Welt und alles Gute.

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  7. Margit S-K

    es geht mir immer noch sehr nahe….. Bewundernswert wie Sie, Frau Enke, damit umgehen und wieviel Positives vor allem dank Ihres Engagements daraus entstanden ist. Auch wenn das Ziel noch nicht erreicht ist, der Weg ist geebnet. Vielen Dank dafür!

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  8. Sascha

    Eine sehr Interessante Podiumsdiskussion,und ich finde man konnte merken bzw es hat den Eindruck gemacht dass es Jup Heynckes sehr schwer gefallen ist so offen zu reden! Alle Hochachtung dafür!Meinen Allergrößten Respekt hat für mich und von mir auf jeden fall Teresa!Ich habe auf dem selben wege wie sie Robert vor einem Jahr meine Freundinn und Mutter meiner Tochter verloren,und kann schlecht damit leben!Ich wünsche mir sehr oft so Stark zu sein wie Teresa und denke viel daran! Dennoch helfen mir regelmäßige Besuche auf der Stiftungsseite sehr oft neuen Mut zu fassen! Danke Teresa und danke an die Stiftung!

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  9. Kati S.

    Liebe Teresa,
    vielen Dank für die Ausstellung Robert gedENKEn mit der abschließenden Diskussionsrunde.
    Für mich eine sehr bewegende Gesprächsrunde,sehr stilvoll von Ronald Reng geführt mit sehr sympatischen Gesprächspartnern.
    Sowohl Herr Heynckes als auch Herr Villa haben gemeinsam mit Hr.Reng über die Stationen von Robert berichtet.
    Trotz der Ernsthaftigkeit des Thema gefielen mir auch die Momente, die zum Schmunzeln führten.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft !!!

    Ein Mensch, der leider wie viele andere viel zu früh von uns ging.
    Ein Mensch, der wie viele andere den Kampf gegen eine Krankheit verloren hat.
    Ein Mensch, mit viel Herz – von denen es leider zu wenige gibt…
    Ein Mensch, der wie viele andere unvergessen bleibt…weil ihn die Besonderheit prägt—

    Eine Krankheit, die nie verdrängt und unterschätzt werden darf!!!

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  10. Oliver Gsänger

    Ja das glaube ich auch das es Jupp Heynckes nicht gefallen ist,heute darüber zu sprechen aber trotzdem wenn ich einen Hut hätte ich würde ihn jetzt vor Jupp ziehen

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  11. Dieter

    Hier wird geredet, das Tabus gebrochen werden müssen. Mit welcher Kraft hier tabuisiert wird, das zu einer Depression mit 99 %iger Wahrscheinlichkeit auch eine unglückliche Beziehung dazu gehört …

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  12. Heike

    Es scheint mir so, dass dieses Gespräch für J. Heynckes sehr schwer ist. Ich finde es um so anerkennenswerter, dass er sich dazu bereit erklärt hat, große Klasse!
    Wichtig scheint mir auch, dass die Ups and Downs, die viele an Depressionen erkrankte, so ja auch Robert Enke, haben, zur Sprache kommen. Bei den Torwart-Glanzparaden, die auch in der Ausstellung nochmal zu sehen waren, möchte man gleich wieder „ROOOBERT Enke….. Du bist der beste Mann“ anstimmen. M. Villa sagte, die Therapie hat auch Robert Enke trotz allem, was er zu verkraften hatte, über einige Zeit geholfen. Darf man trotz seines tragischen Endes nicht vergessen. Jeder gute Tag zählt!

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  13. Margrit Pechstein

    Wie beliebt Robert war, konnte man ,nach seinem Tod, der Mannschaft ansehen.
    Danach war nichts mehr wie vorher. Die Mannschaft war traumatisiert.

    Die Trauerfeier im Stadion war richtig! So konnte die Mannschaft Abschied nehmen!

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  14. Kaddi

    Ich weiss wie Du Dich gefühlt hast und bin heute noch traurig dass die Krankheit Dich besiegt hat. Ich habe eine Therapie hinter mir. Es war das Beste was ich machen konnte. Leider kann nicht jeder über seinen Schatten springen, aber ich hoffe, lieber Robert, dass Du einige zu diesem Schritt bewegen konntest. Ich gehöre dazu!

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  15. Maria Geisler

    Der Druck auf die Spieler und die Trainer wird sehr, sehr viel von den Medien ausgeübt. Spielst du gut, bist du der King, hast du einen schlechten Tag, dann taugst du nichts und es wird hinterfragt, was du eigentlich noch auf dieser Position suchst. Die Öffentlichkeit will keine Fehler sehen, keine Menschlichkeit oder nur dann, wenn es den Medien nützt, gewisse Menschen, Mannschaften usw. publik zu machen. Publik zu machen für diesen Moment, wo eine Menschlichkeit in den „Medien“ gezeigt wird.
    Ich bin heute noch bedrückt davon, dass Robert Enke so aus der Welt ging.
    Aber, liebe Hörer, liebe Leser, wie ist es mit vielen Spielern, Trainern heute bestellt?
    Man kann viel Reden und diskutieren, aber das Wichtigste ist: Handeln wir! Sehen wir diese Menschen, die für uns Fußball spielen, nicht immer nur als Maschinen an die immer funktionieren sollen, wenn sie auch dafür gut bezahlt werden, oder “ leider“ auch als Menschen, die für ihre Leistungen an die Bestbietenden verkauft werden. Und ich glaube, dass viele diesem Leistungsdruck nicht standhalten können.

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  16. Gabriele Schwarz

    Danke Frau Enke, dass sie Roberts Geschichte für alle unvergessen machen. Ich glaube viele Menschen profitieren von ihrem Einsatz gegen diese tückische Krankheit. Für mich ist der 11.11 für immer im Gedächtnis.

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  17. Tanja Barian

    Ich bewunder Dich Teresa,allergrößter Respekt. Du bist so,so,so stark…….Hätte Robert doch nur ein kleines bisschen von Deiner Lebenslust und Motivation gehabt ;-(

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  18. Heike

    Gestern, spät am Abend, dachte ich: gehst auf deiner Hunderunde mal zum Stadion, schauen, ob auch nach fünf Jahren noch jemand eine Kerze angezündet hat. Na klar, viele :-). Heute war ich in der Ausstellung; unglaublich, wie stark das auch nach so langer Zeit noch berührt. Danke Teresa, für die Exponate und für die Arbeit in der Stiftung!

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  19. Nancy D.

    ich denke auch oft an Robert . er war ein super mensch. schade dass er so früh gehen musste. ganz viel kraft weiterhin frau enke und alles Glück der welt. sie haben mein vollsten respekt.machen sie weiter so.

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  20. Jens Körner

    Wie in all den Jahren zuvor seit Robert’s Tod Danke Ich dir Teresa von Herzen für deine Mut so an die Öffentlichkeit zu gehen. Erst der Tod von Robert und deine Offenheit mit seiner Krankheit hat es mir ermöglicht zu überleben. Heute kann ich leben und bin nach einem sicher nicht einfachen Weg ein neuer zufriedener Mensch. Ich stehe ewig in deiner Schuld und danke Dir von ganzem Herzen für Dein handeln….

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  21. Hagen Jäger

    Es gibt Menschen die werden einen immer irgendwie begleiten…besondere Menschen, wie Ayrton Senna und Robert Enke…tolle Menschen die zu früh gehen mussten und die man nie vergessen wird!!.

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  22. Jasmin

    Man sieht es genau wie Frau Emke in Gedanken ist und noch Trauer trägt…sowas kann man nie vergessen …es prägt und bleibt ein Leben lang. Hoffe dennoch das sie Frau Emke weiterhin viele schöne Lebensmomente erleben ….seien sie so wie er sie liebte …stark und voller Liebe-

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